Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere getätigte Arbeit und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft vorstellen.
Alle Berichte nachstehend:
hier kann man Filtern nach Jahr: 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023| 2024 | 2025
Auch in diesem Jahr führt Jürgen Röper eine Tagfalterexkursion im Heilsmoor durch am
Sonntag, den 28. Juni 2025
um 13:00 Uhr,
Wasserwerk Wallhöfen
zu der wir herzlich einladen. Treffpunkt ist das Wasserwerk in Wallhöfen. Für Rückfragen steht Jürgen Röper, Telefon: 04793 4322189, E-Mail: [email protected] zur Verfügung.
Der NABU Hambergen lädt ein zum Sommerwochenende auf unserer Streuobstwiese hinter dem Alten Rathaus Hambergen (Bremer Str. 4, 27729 Hambergen. Los geht's mit der Aktion "Unsere Streuobstwiese im Sommer: Mähen, Pflegen, Genießen" am 20. Juni 2026 ab 10:00 Uhr.
Danach genießen wir den längsten Tag beim "Mittsommer auf der Streuobstwiese" bei einem netten Miteinander mit
Mitbringbuffett am 21. Juni 2026 ab 18:00
Uhr.
Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!
Der NABU Hambergen lädt ein zur Krautschau-Exkursion: Besondere Pflanzen am gewöhnlichen Wegesrand entdecken:
📅 12. Juni 2026
⏰ 17:00 Uhr
📌 Hammeschleuse am Brasengraben (Vollersode/Friedensheim)
Hinweis: Der Treffpunkt ist am besten mit dem Rad oder zu Fuß erreichbar. Der Weg ist für Kraftfahrzeuge gesperrt.
Nach Geestenseth machte sich eine Gruppe auf Einladung des NABU Hambergen auf den Weg. Ziel war ein Kulturlandschaftsgarten, der auf einer Fläche von 13.000 qm verschiedene Biotope enthält. Angelika und Rainer bildeten eine überzeugende Reiseleitung, nicht nur wegen eines Verpflegungs-Fahrradanhängers. Am Ende der fünfstündigen Tour wies der Tacho 50 Kilometer aus.
Nicht schlecht.
Text und Fotos: Manfred Kück

Der NABU Bundesverband hat das Endergebnis der Aktion "Stunde der Gartenvögel" 2026 veröffentlicht.
Bei der diesjährigen Aktion meldeten rund 56.000 Menschen aus über 38.000 Gärten mehr als eine Million Vögel. Bei Buchfink und Grünfink gab es leichte Zuwächse, weshalb derzeit keine neue größere Krankheitswelle erwartet wird. Trotzdem bleibt besonders der Grünfink langfristig ein selten gesehener Gartenvogel, unter anderem wegen früherer Infektionen durch Trichomonaden. Besorgniserregend ist weiterhin der Rückgang von Haussperling, Feldsperling, Mauersegler und Mehlschwalbe. Ursachen sind vor allem fehlende Nahrung, weniger Lebensraum und Gebäudesanierungen ohne Rücksicht auf Nester. Die Amsel wurde dagegen ähnlich häufig wie im Vorjahr beobachtet und zeigt derzeit keine starken Verluste. Insgesamt sinkt die Zahl der gemeldeten Vögel jedoch weiter: 2026 wurden durchschnittlich nur noch 28,43 Vögel pro Garten gezählt. Menschen zählen seit 22 Jahren mit, damit der NABU die Entwicklung der Vogelbestände besser beobachten kann.
Die vollständigen Ergebnisse können auf der Seite des Bundesverbands abgerufen werden:
https://www.nabu.de/news/2026/05/37165.html
Zu der Seite gelangt man auch mit einem Klick auf das obige Bild.
Am 19. Mai 2026 begrüßten wir zu unserer Jahreshauptversammlung für das Jahr 2026
24 Mitglieder und eine Gästin.
Heiko Ilchmann berichtete über die umfangreiche Arbeit der Ortsgruppe im Jahr 2025 und gab einen Ausblick auf das Jahr 2026.
In Kurzvorträgen wurden unterschätzte Tiere und Pflanzen unter dem Titel "Unkraut & Ungeziefer" von Nicole Dekker vorgestellt, Dieter Röhnisch informierte über ein Aufforstungsprojekt im Heilsmoor und Manfred Kück blickte mit den Anwesenden zurück auf die Veranstaltungen im vergangenen Jubiläumsjahr "30 Jahre NABU Hambergen".
Es fanden auch Ehrungen statt.

Kassenwart Frank Martin berichtete über die Kasse und das alte Vorstandsgremium wurde entlastet.
Das Vorstandsgremium wurde danach neu für weitere 4 Jahre gewählt. Der neue Vorstand ist auch der alte Vorstand, das sind:

Die vom Vorstand ernannten Beiräte Burkhard Hoffmann, Klaus-Dieter Lüken, Dieter Röhnisch und Catharina Seemann wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig bestätigt.
Es wurde zudem eine neue Kassenprüferin und die Vertreter*innen für die Teilnahme an der NABU-Landesvertreterversammlung (LVV) im September in Lohne gewählt.
Das Protokoll zur Jahreshauptversammlung vom 19. Mai 2026 um 19:00 Uhr in der ehemaligen Grundschule Ströhe, Sandstraße 32 in Hambergen-Ströhe kann hier eingesehen und
heruntergeladen werden:
Das Jahresprogramm 2026 kann hier eingesehen und heruntergeladen werden:
Rainer Merkt von der Gärtnerei Kronacker und Heiko Ilchmann berichten:
"Punkt sieben Uhr stand ein großer Kreis begeisterter Vogelfreunde im Hof, die ersten Vogelstimmen wurden schon bestimmt: Buchfink, Zaunkönig, Haussperrling, Schwalbe, Star, Taube und Hans und Franz, unsere beiden Hofhähne, krähten kräftig mit. Auf dem Weg zur Straße hörten wir den sehr melodischen Gesang der Mönchsgrasmücke, sie war auf der heutigen Wanderung am häufigsten zu hören. Richtung Wald begegneten wir dem Baumpieper, dem Zilpzalp, der Dorngrasmücke, der gelbe Bauch der Goldammer leuchtete in der Morgensonne und schnatternde Graugänse flogen über uns hinweg. Im Wald bogen wir nach Süden ab, das Vogelgezwitscher war hier eher verhalten, vielleicht waren wir schon etwas zu spät dran, die ersten Vögel fangen um 5 Uhr an zu singen, da kann man schon mal eine erste Frühstückspause einlegen.
Auf dem Sandweg Richtung Hühnerställe machte ein Gartenrotschwanz auf sich aufmerksam, er schimpfte über die morgendliche Störung, eine Schwanzmeise hüpfte von Ast zu Ast und dann hörten wir ein kurzes trillern und pfeifen, dass Heiko Ilchmann sofort als Bluthänfling erkannte; alle blickten in die Bäume, die umstehenden Hainbuchen waren aber zu belaubt, um ihn zu erblicken, so mussten wir uns mit dem kurzen Gesang begnügen, aber: Wir haben einen neuen Gast auf unserer Vogelwanderung gehört, seine Nahrung sind Früchte, Körner und Samen, für seinen Lebensraum braucht er dichte Büsche und Hecken. Auf dem Rückweg hörten wir eine Singdrossel und am Biotop am Önersberg einen Sumpfrohrsänger. An den Tonteichen war es ruhig, aber es trillerte eine Krickente, Stock-, Reiher- und Schnatterenten schwammen und gründelten im Wasser. Mit vielen Natureindrücken kehrten wir in die Gärtnerei zurück, alle freuten sich schon auf einen heißen Kaffee und Zimtschnecken. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Heiko Ilchmann für den sehr schönen Sonntagmorgenspaziergang mit vielen interessanten Informationen und Beobachtungen unserer heimischen Vogelwelt."
Der NABU Hambergen lädt ein zu einer geführten Fahrradtour zum Kulturlandschaftsgarten Geestenseth
Freitag, den 22. Mai 2026 um 11:00 Uhr.
Treffpunkt: An der Borg 24 in Axstedt.
Die Tour ist ca. 40 km lang.
Über eine vorherige Anmeldung unter [email protected] oder unseren Anrufbeantworter unter 04794 445 4431 freuen wir uns.
Zähl mit uns Vögel vor der Haustür! Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende rufen der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) zur bundesweit größten Vogel-Zählaktion auf.
Vom 8. bis 10. Mai 2026 findet die 22. Stunde der Gartenvögel statt. Ob auf der Parkbank, im Garten oder am Balkonfenster: Deine Teilnahme an dieser Mitmachaktion ist ein wertvoller Beitrag für den Natur- und Umweltschutz. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig – nur Freude und Interesse an der Vogelwelt. Der Meldeschluss ist am 18. Mai 2026. Unter den Teilnehmenden verlost der NABU außerdem attraktive Preise.
Zeitpunkt: Nimm dir am Zählwochenende vom 8. bis 10. Mai 2026 eine beliebige Stunde lang Zeit. Wichtig: Melde nur die am Aktionswochenende und innerhalb einer Stunde gesichteten Vögel. Nur so lassen sich die Daten über die Aktionsjahre hinweg vergleichen. Deine Beobachtung kannst du bis zum 18. Mai online melden.
Beobachtungsort: Die Aktion stellt ausschließlich Vögel in den Mittelpunkt, die in der Nähe von Menschen leben. Ob Dorfplatz, Balkonfenster, Hausgarten, Park, Stadtbrache oder Einfamilienhaussiedlung am Stadtrand: Alle bewohnten Gebiete sind interessant. Suche dir bitte einen festen Ort. Gehe also nicht extra in die freie Natur oder zähle während eines Spaziergangs.
Richtig zählen: Vögel fliegen weg und kommen wieder. Damit du sie nicht mehrmals zählst, notiere bitte von
jeder Vogelart die höchste Anzahl, die du während einer Stunde gleichzeitig siehst.
Die gesehenen Vögel einer Art werden also nicht addiert. Beispiel:
Du hast während der Zählstunde zuerst zwei Haussperlinge zur gleichen Zeit an der Futtersäule gesehen. Minuten später siehst du vier Hausperlinge ins Gebüsch fliegen. Du hast also gleichzeitig
vier Haussperlinge gesehen und notierst dir dementsprechend die Zahl vier.
Du kannst ebenfalls am Himmel fliegende Vögel bestimmen und zählen – egal ob einzeln oder in Schwärmen. Hörst du nur den Gesang eines Vogels, kannst ihn aber sicher einer Art zuordnen, notiere
auch diesen.
Art bestimmen: Unsere Zählhilfe zeigt dir die häufigsten Gartenvögel und erleichtert das Erfassen der beobachteten Vögel während des Zählwochenendes. Wenn du Unterstützung bei der Artenbestimmung benötigst, nutze auch die NABU-App „Vogelwelt“ oder unseren Vogeltrainer.
Beobachtung melden:
Mehr Informationen zur Teilnahme findest du hier.
am
19. Mai 2026 um 19:00 Uhr
in der ehemaligen Grundschule Ströhe, Sandstraße 32 in Hambergen-Ströhe
In Kurzvorträgen blicken wir an dem Abend wieder zurück auf unsere Aktivitäten im Jahr 2025. Der Vorstand freut sich auf eine inhaltlich interessante Jahreshauptversammlung und lädt Mitglieder und interessierte Gäste herzlich ein.
Tagesordnung:
1. Begrüßung, Grußworte und Ehrungen
2. Anträge
3. Kurzvorträge
4. Bericht des Vorstandsgremiums über die Arbeit 2025
5. Bericht des Kassenwartes
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Aussprache über die Berichte u. Entlastung des Vorstandes
8. Wahl des Vorstandsgremiums und des Kassenwartes
9. Wahl eines/einer Kassenprüfers/-in und Bestätigung der Beiräte
10. Wahl der Delegierten für die Vertreter-vers. des Landesverbandes
11. Ausblick für 2026
12. Verschiedenes
Anträge, sowie Nennung von Kandidaten zu den Wahlen (Vorstandsgremium, Kassenprüfer*in, Delegierte) können bis zum 5. Mai 2026 bei Vorstand eingereicht werden unter [email protected] . Über eine große Zahl an Mitgliedern und auch Gästen freut sich das Gremium des NABU Hambergen

Der NABU Hambergen lädt ein zur ornithologischen Frühjahrsexkursion am
So. 26. April 2026, 07:00 Uhr
Vögel im Frühjahr: Ornithologische Exkursion mit anschließendem Frühstück
Treffpunkt: Gärtnerei Kronacker (Bremer Berg 17, 27729 Vollersode)
Der NABU lädt ein zur Müllsammelaktion in Hambergen am
7. März 2026
um 10:00 Uhr.
Treffpunkt: Hamberger Kirche
Alle, denen Natur und Umwelt am Herzen liegen, sind herzlich eingeladen, mitzumachen! Wer hat, sollte Handschuhe und/oder Müllzange mitbringen. Im Anschluss gibt es eine kleine Stärkung.
Um es vorweg zu nehmen: Es war ein gelungener Gesprächs- und Informationsabend, zu dem der NABU Hambergen in die ehemalige Ströher Schule eingeladen hatte.
Worum ging es? Der Landkreis Osterholz ist, wie alle Landkreise in Deutschland, verpflichtet, Vorzugsgebiete für Windkraft auszuweisen. Die Arbeit hier ist so gut wie erledigt. Mehr als 8 Quadratkilometer zukünftig als Windparkfläche vorgesehenes Gebiet kamen zusammen, vier Teilflächen sind in der Samtgemeinde Hambergen ausgewiesen. Sabrina Hüpperling, Diplom-Ökologin und beschäftigt bei der Biologischen Station Osterholz, stellte die Gebiete vor und erläuterte, warum sie in die engere Auswahl kamen. Lars Appel, Diplom-Ingenieur Elektrotechnik und Dipl. Bauingenieur, Geschäftsführer einer Firma, die sich mit der Planung von Solar- und Windenergieanlagen beschäftigt, erläuterte den Standpunkt der Windbranche.
Windkraft traf an dem Abend auf Naturschutz und das Ergebnis war ein interessanter Austausch von Sachargumenten. Die Mehrheit der Anwesenden schien sich mit der Notwendigkeit von Windenergieanlagen arrangieren zu können, denn: Wie soll der jährlich wachsende Energiebedarf (E-Auto, KI, Rechenzentren, Wärmepumpen…) anders gedeckt werden? Sämtliche fossilen Brennstoffe beeinträchtigen das Klima und werden zu fast 100 % importiert. Es gab auch nachdenkliche Stimmen. Die in der Planung befindlichen Anlagen seien so unfassbar riesig. Auch einige Standorte wurden als ungeeignet angesehen, besonders das Gebiet, das unter der Flurzeichnung Schrum bekannt ist. Wunderschöne Feuchtgebiete, alte Wallhecken und das Vorkommen von Schwarzstörchen seien in den zurückliegenden Jahren nicht kartiert worden und durch Unkenntnis kam das Gebiet in die engere Auswahl.
Interessant waren auch einige Sachinformationen. Gegner der Energiewende stellen Windräder oft als wesentlichen Grund für das Vogelsterben dar; die Rede ist von „Schreddermaschinen“. Tatsächlich sind die Rotorblätter eine Gefahr für Vögel, Tendenz steigend. Doch die um ein Vielfaches größeren Gefahren für Vögel sind andere: Durch Glasscheiben sterben nach Nabu-Schätzung jährlich bis zu 115 Millionen Vögel in Deutschland, Hauskatzen töten zwischen 20 Millionen und 100 Millionen Vögel und durch Kollisionen mit Lastwagen, Pkw oder Zügen sterben geschätzt 70 Millionen Vögel.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der gut besuchten Veranstaltung nahmen zum Schluss zur Kenntnis, dass die CDU/CSU plant, das Klagerecht der Verbände in Naturschutzdingen einzuschränken. Die Informationslage ist noch dünn und die Zeit war knapp, sodass der NABU sich vornahm, zu diesem Thema bei anderer Gelegenheit zu informieren.
Text: Manfred Kück
Fotos: Heiko Ilchmann und Manfred Kück
Wo sind in der Samtgemeinde Hambergen Standorte für Windenergieanlagen und welche Argumente sprechen aus Sicht des Naturschutzes für und welche gegen die Planungen?
Das ist ein Anlass für eine Gesprächsrunde, zu der der NABU Hambergen einlädt.
Außerdem geht es um das von der CDU geplante Infrastruktur-Beschleunigungsgesetz. Wird es verabschiedet, werden bei Bauprojekten von „überragenden öffentlichen Interesse“ Umweltprüfungen und Beteiligungs- bzw. Klagerechte so stark eingeschränkt, dass demokratische und rechtliche Kontrollmechanismen abgeschafft sind.
Warum beschäftigt das alle Menschen, denen der Schutz der Natur etwas bedeutet?
Im deutschen Rechtssystem gilt das Individualrecht. Vor Gericht kann in der Regel klagen, wer in seinen Rechten verletzt wird, zum Beispiel durch ein Bauprojekt. Wälder, Flüsse, Trinkwasser, Tiere oder Brutgebiete haben keine „eigene Rechtspersönlichkeit“ und können nicht selbst vor Gericht ziehen. Das Verbandsklagerecht ist eine Antwort auf dieses Problem und der NABU will informieren, warum es dringend beibehalten werden muss.
Wir laden herzlich zu einer Gesprächsrunde zu diesen Themen ein.
Es sind Expertinnen und Experten anwesend. Sabrina Hüpperling, Landschaftsökologin bei der Biologischen Station Osterholz, erstellt u.a. für Naturschutzverbände Stellungnahmen zu Windenergieanlagen sowie ein Vertreter eines Planungsbüros für Windenergieanlagen werden die Runde mit ihrem Fachwissen bereichern.
Die Gesprächsrunde findet am 17. 2.2026 um 19:30 Uhr in der ehemaligen Ströher Schule, Sandstraße 32, 27729 Hambergen, statt.
Foto: Holger Rentzow in "Geest und Moor"
Text: Manfred Kück
Ehrenamt trifft Ehrenamt: Anfang Februar war der NABU Hambergen bei der Jugendfeuerwehr Bornreihe zu Gast. Zusammen haben wir gehämmert und geschraubt und gleich mehrere Nistkästen für die heimische Vogelwelt gebaut. Nicht nur für das Feuerwehrhaus Bornreihe gab es einen Nistkasten. Auch durfte jede*r einen selbst gebauten Kasten mit nach Hause nehmen und dort aufhängen. Zum Schluss gab es noch ein Vogelstimmenquiz, das das Team „Jugendfeuerwehr Bornreihe“ deutlich für sich entscheiden konnte. Eine tolle Aktion!
Nistkästen sind wichtig, weil viele Vögel durch moderne Gebäude und aufgeräumte Gärten kaum noch natürliche Brutplätze finden. Sie bieten geschützte Orte zum Brüten und Aufziehen der Jungen und helfen so, Vogelpopulationen zu erhalten. Ganz nebenbei profitiert auch der Mensch, weil Vögel das ökologische Gleichgewicht stabilisieren.
Fotos: Manfred Kück und Nicole Dekker
Der NABU Bundesverband hat die Ergebnisse der "Stunde der Wintervögel 2026" veröffentlicht.
An der „Stunde der Wintervögel“ 2026 beteiligten sich über 145.000 Menschen und damit rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr, die insgesamt mehr als 3,27 Millionen Vögel zählten. Trotz der hohen Teilnahme zeigen die Ergebnisse einen deutlichen Negativtrend: Im Schnitt wurden nur noch 32 Vögel pro Garten beobachtet, deutlich weniger als etwa vor 15 Jahren. Besonders stark betroffen sind Haus- und Feldsperlinge, deren Bestände bundesweit und vor allem in Berlin massiv zurückgingen. Als Ursachen gelten vor allem Nahrungs- und Brutplatzmangel sowie möglicherweise ungünstige Witterung. Gleichzeitig nahmen einige Arten wie Meisen, Amseln und Rotkehlchen regional zu, wobei der Haussperling trotz Rückgängen weiterhin die häufigste Art bleibt.
Den Link zu den Ergebnissen im Detail gibt es unter https://www.nabu.de/news/2026/01/36858.html oder beim Klick auf das Bild.
Danke an alle Teilnehmer*innen!
In der Rubrik Termine haben wir alle Veranstaltungen, Einstätze, Treffen etc. zusammengestellt. Dort gibt es das aktuelle Jahresprogramm 2026 auch zum Herunterladen als PDF-Dokument.
Zur Termineseite gelangt man über die Navigationsleiste rechts oder durch Anklicken des Bildes links.
Viel Spaß beim Dabeisein und Weitersagen. Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Jahr.
Bäume fällen für den Naturschutz? Was auf den ersten Blick merkwürdig klingt, ist in Wahrheit eine wichtige Maßnahme für den Erhalt des wichtigen Ökosystems Moor. „Entkusseln“ nennt sich die Entfernung junger Gehölze aus dem eigentlich nährstoffarmen Hochmoor. Am 19. und 20. Januar 2026 haben Schülerinnen und Schüler, 7. Jahrgang, der KGS Hambergen im Heilsmoor Tausende von Kiefern und Birken entfernt.
Tatkräftig unterstützt und angeleitet wurden sie von Lehrer Thomas Köhring und Ehrenamtlichen vom NABU um Jürgen Röper. Auch Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns und Gemeindebürgermeisterin Frauke Schünemann griffen, wie schon in den Jahren zuvor, zu Säge und Astschere und halfen mit. Es war ein tolles Erlebnis bei strahlendem Sonnenschein und knisterndem Frost. Ein riesengroßes Dankeschön an alle Mitwirkenden!
Fotos: Manfred Kück und Nicole Dekker
Bis zum 19. Januar 2026 können die Ergebnisse der Zählung zur Stunde der Wintervögel auf der Seite des Bundesverbandes gemeldet werden.
Klickt einfach auf das Bild, dann gelangt ihr zum Onlineformular
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/mitmachen/13147.html
um eure Ergebnisse der Zählung zu melden.
Danke für's Mitmachen!
Der NABU Hambergen wünscht allen Naturfreunden ein
schönes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Zum Ausklang dieses besonderen Jubiläumsjahres trafen sich die Mitglieder am 16. Dezember zum traditionellen NABU-Weihnachtstreff.
Eigentlich ging's ganz heiter zu beim letzten Aktiventreffen des NABU Hambergen in der ehemaligen Gaststätte von Rönn. Es wurde im Jahr 2025 viel weggeschafft: Entkusseln im Moor, Pflegen und Ernten auf der Streuobstwiese, Ausflüge und einige 30 -Jahr-Feiern.
Die Stimmung trübte sich erkennbar, als der Plan der Regierung, die Beteiligung des Naturschutzes bei allen wichtigen Bauvorhaben (vor allem die Verbandsklage) abzuschaffen, zur Sprache kam. Natur- und Umweltschutz und Bürgerbeteiligung haben bei der jetzigen Regierung keinen Rang und werden mit der Begründung, man wolle Bürokratie abbauen und Verfahren beschleunigen, abgeschafft.
Wo sind die Männer und Frauen in CDU und SPD, denen Tiere, Pflanzen, gutes Trinkwasser und saubere Luft etwas bedeuten? Ihr werdet gebraucht.
Link zum Gesetzesentwurf "Infrastruktur-Zukunftsgesetz": https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2025/088-schnieder-infrastruktur-zukunftsgesetz.html
Barbara von Rönn hat das Scheunentor neben der Gaststätte weihnachtlich geschmückt. Punsch und Gebäck hielt sie in der ehemaligen Gaststätte bereit und sorgte immer für Nachschub. Es ging uns gut.
Barbara von Rönn empfängt einmal im Monat die Aktiven des NABU Hambergen in ihrer ehemaligen Gaststätte. Ein Abend dort ist wie eine Reise in eine längst vergessene Zeit.
Vor einigen Jahrzehnten war eine Dorfgaststätte Treffpunkt der Menschen.
NABU-Sprecher Heiko Ilchmann dankte ihr und wünschte ihr eine schöne Weihnachtszeit.
Text und Fotos: Manfred Kück
Viele Menschen füttern inzwischen ganzjährig, oft aus Sorge über den Rückgang der Insekten als wichtige natürliche Nahrung der Vögel. Unser Falterexperte Jürgen Röper sagt, dass die Nachtfaltermenge nach seiner Einschätzung um etwa 70% eingebrochen ist und sieht darin einen berechtigten Grund, durchgehend zu füttern. Familie Wendelken-Lüken achtet darauf, die Fütterung zu begrenzen, damit zum Beispiel junge Spatzen nicht vollständig auf Meisenknödel geprägt werden, genießen aber die Nähe zu den Tieren und die Beobachtungsmöglichkeiten für die Familie. Unser Ornithologe Heiko Ilchmann füttert nur im Winter, weil nach seiner Ansicht in naturnahen Umgebungen außerhalb der kalten Monate genug Nahrung vorhanden ist. „Wichtig ist auf jeden Fall, die Reinigung der Futterplätze!“, sagt Heiko. Er empfiehlt Fütterungszylinder als praktische, wenn auch weniger dekorative Alternative zum klassischen Futterhäuschen. Fazit: Es gibt kein absolutes richtig oder falsch. Ein naturnaher Garten oder Balkon hilft Vögeln im Winter oft mehr als jedes Futterhäuschen. Heimische Sträucher, Stauden, Samenstände und ein bisschen Wildnis bieten natürliche Nahrung und Schutz. Wer keinen Garten oder Balkon hat, kann trotzdem unterstützen und beim Füttern auf hochwertiges, artgerechtes Futter achten. Und weil durch den Rückgang der Insekten manchmal zusätzliche Hilfe sinnvoll ist, darf man das Füttern auch einfach genießen. Das Schauspiel am Fenster gibt’s gratis dazu.

Arbeiten auf unserer Wiese im Hamberger Moor (Herstellung eines neuen Biotops für Insekten u. Amphibien)
Am 16.Juli 2025 haben auf unserer Moorwiese im Hamberger Moor Jürgen Wellbrock und Per Scheller einen von uns beauftragten, intensiven Arbeitstag eingelegt. Begleitet wurden sie dabei von Herbert Springer und Jürgen Röper.

Es sollte ein kleiner ausgetrockneter Graben, der quer zur Wiese verlief, durch eine größere Senke mit unterschiedlichen Tiefen ersetzt werden. Mit seinem hochinteressanten Bagger (s. Bilder) begann Jürgen mit dem Ausbaggern des Grabens. Der Aushub wurde benutzt um weitere Gräben zu verschließen. Per verteilte mit dem Kipper das Material. Nach Fertigstellung der Senke wurde sie am jeweiligen Ende ebenfalls mit dem Aushub verschlossen und verdichtet.
Nachdem die Senke vorhanden war, sah sie natürlich ohne Wasser sehr merkwürdig und trocken aus (s. Bilder).
In den nächsten Wochen blieb die Senke relativ trocken aber Mitte November sah sie genauso aus wie von uns erhofft. Sie ist nun voll Wasser und bietet in der nächsten Zeit für viele Insekten, bzw., Fröschen und Ringelnattern ein neues Biotop.
Ein großer Dank für die tolle Arbeit gilt Jürgen Wellbrock und Per Scheller.
Text: Jürgen Röper
Fotos: Jürgen Röper und Ole Vollmerding (s. Kennzeichnung)
Das Moorprojekt in Zusammenarbeit mit der KGS Hambergen geht in die nächste Runde und setzt damit eine wichtige Tradition fort. Am 24.11. fand in der Mensa der KGS die feierliche Übergabe des Moorbuches statt. Das ist ein besonderer Moment, der den offiziellen Start für den neuen Jahrgang markiert. Die Schüler:innen des 8. Jahrgangs, die im vergangenen Winter gemeinsam mit uns im Moor aktiv waren und tatkräftig entkusselt haben, überreichten das Moorbuch feierlich an die Schüler:innen des 7. Jahrgangs.
Mit dieser Übergabe geben sie nicht nur ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter, sondern auch ein Stück Verantwortung für den Schutz dieses wertvollen Lebensraumes. Das Moorbuch dient dabei als symbolisches Bindeglied zwischen den Jahrgängen, als Dokumentation der bisherigen Arbeiten und als Inspiration für die kommenden Einsätze.
Bei der Gelegenheit überreichte außerdem die Sparkasse feierlich den Nachhaltigkeitsförderpreis in Gesamthöhe von 6000 Euro, den das Projekt dank der erfolgreichen Bewerbung durch den NABU Hambergen gewonnen hat. 3000 Euro davon fließen u.a. in die Renovierung des Insektenhotels auf unserer Streuobstwiese und die übrigen 3000 Euro in die Instandsetzung des Grünen Klassenzimmers an der KGS.
Wir vom NABU freuen uns schon sehr darauf, im kommenden Winter wieder gemeinsam mit den Schülern im Moor aktiv zu werden. Zusammen wollen wir das Gebiet weiterhin pflegen, junge Gehölze entfernen und damit dafür sorgen, dass dieses einzigartige Ökosystem langfristig erhalten bleibt. Denn wie Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns in seiner Rede schon so treffend bemerkte: Projekte wie diese können nur gemeinsam erfolgreich sein und dabei ist der Wert des Beitrags jeder einzelnen Schülerin/jedes einzelnen Schülers erheblich. Vielen Dank an alle Beteiligten. Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieses tollen Projekts!
Fotos: Nicole Dekker
Bei dem Vortrag "Landunter in der Hamme-/Wümmeniederung" beeindruckte Tasso Schikore von der Biologischen Station Osterholz die über 20 Gäste mit tollen Fotos, interessanten Informationen und spannenden und oft auch witzigen Anekdoten aus vielen Jahren Naturschutzarbeit. Es ging um eine besondere Gegend, die irgendwie zwischen Wasser und Land liegt mit Überschwemmungen, die hier eigentlich keine Katastrophen sind, sondern Teil der Natur. Er erinnerte Naturschützende und Interessierte an die manchmal atemberaubende Schönheit der Natur vor unserer Haustür. Es ging aber auch um die Herausforderungen, diese besondere Natur, die zu recht schon so viele Dichter und Maler inspirierte, zu bewahren, wieder herzustellen und zu schützen. Sich bei diesen Herausforderungen ab und zu daran zu erinnern, was schon alles geschafft wurde, ließ den Abend zu einem rundum schönen Erlebnis in unserem NABU-Treffpunkt in der alten Schule in Ströhe werden.
Fotos: Manfred Kück und Nicole Dekker
Am 1. November 2025 haben Heiko Ilchmann, Jürgen Röper, Manfred Kück und Nicole Dekker Pflegearbeiten auf dem Außengelände unseres "Trafo" in der Feldstraße vorgenommen.
Hecken wurden geschnitten, damit sie im nächsten Jahr kräftig austreiben und vielen Tieren wieder Schutz und Lebensraum bieten. Nach getaner Arbeit gab es zur Belohnung Kaffee, Brötchen und Kuchen. Ein schöner Abschluss für einen produktiven Tag!
Di. 18. November 2025,
18:00 Uhr: Landunter in der Hamme-/Wümme-Niederung, Vortrag von Tasso Schikore (Biologische Station Osterholz) in unserem NABU-Treff, Sandstraße 32, 27729 Hambergen-Ströhe (ehemalige Schule)

Text: Manfred Kück
Fotos: Dietmar Wonneberger
Am Sonnabend, den
25. Oktober 2025
bieten wir von
10 bis 13 Uhr
auf unserer Streuobstwiese am Alten Rathaus in Hambergen allen Interessierten unser Obst zum selbst pflücken an.
Am gestrigen Abend hatten die Teilnehmenden der vom NABU Hambergen organisierten Kranichführung ein ganz besonderes Naturerlebnis: Gemeinsam mit dem NABU-Ornithologen Heiko Ilchmann beobachteten sie den spektakulären Einflug Tausender Kraniche (Grus grus) in ihre nächtlichen Rast- und Schlafgewässer im Günnemoor. Dieses beeindruckende Schauspiel der Natur zog alle in seinen Bann. Die eleganten Vögel flogen in Formationen über die weite Moorlandschaft ein, begleitet von ihren charakteristischen Rufen, die durch die abendliche Stille hallten.
Neben den Kranichen konnten auch zahlreiche Wildgänse beobachtet werden, die das eindrucksvolle Bild der herbstlichen Vogelwanderung ergänzten. Während des Rundgangs gab Heiko Ilchmann spannende Einblicke in das Verhalten, die Zugrouten und den Lebensraum dieser faszinierenden Tiere. Mit seinem Fachwissen brachte er den Teilnehmenden die Bedeutung des Günnemoors als Rastplatz für Zugvögel näher und erklärte, warum der Schutz solcher Gebiete für den Erhalt der Artenvielfalt so wichtig ist.
Die Führung bot somit nicht nur eindrucksvolle Naturbeobachtungen, sondern auch jede Menge interessantes Hintergrundwissen. Ein gelungener Abend für alle Naturfreundinnen und -freunde.
Eine weitere Jubiläumsfeier für all jene, die über die Jahre hinweg unsere Naturschutzarbeit unterstützt haben, fand in der Gemeinde Sittensen statt. Mit dem Bus und unserem erfahrenen Fahrer Rolf erreichten wir am frühen Nachmittag das Moorgelände. In der historischen Moorbahn aus dem Jahr 1955 fuhren wir durch das Tister Bauernmoor, das uns mit seinen weitläufigen Wasserflächen, stillen Torfinseln und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt verzauberte.
Der wunderbare Herbsttag trug zur Freude bei. Lokführer Jürgen informierte uns ausführlich über die Arbeit des Vereins und die Besonderheiten des Moores. Viele Teilnehmer entschieden sich für einen Fußmarsch zurück zum Moorcafé, wo uns bereits Jeanette und Birgit mit Zwetschgen- und Butterkuchen erwarteten. In der geselligen Kaffeerunde wurden Erinnerungen ausgetauscht und Zukunftspläne geschmiedet. Am Abend waren sich alle einig: Das 30-jährige Jubiläum wurde gebührend gefeiert.
Text: Manfred Kück
Fotos: Manfred Kück, Frank Martin und Nicole Dekker
Unter fachkundiger Führung erleben wir den Einflug der Kraniche von den Nahrungsplätzen, den umliegenden abgeernteten Ackerflächen zu den Schlafplätzen im Günnemoor. Dort sind sie im knietiefen Wasser vor Feinden, wie z. B. dem Fuchs, sicher.
Der Termin der Exkursion ist
Sonntag, der 12.10.2025 um 17:30h.
Treffpunkt ist das Denkmal in Verlüßmoorer Straße in Höhe der Hausnummer 24, dem Hofladen Lütjen.
Wetterfeste Kleidung ist angebracht, da wir an der ungeschützten Moorkante die Kraniche beobachten. Wer hat, sollte ein Fernglas mitbringen. Dann ist die ganze Dimension intensiver wahrzunehmen.
Anmeldungen sind unter [email protected] oder telefonisch über unseren Anrufbeantworter unter 04794 / 445 4431wünschenswert.
Als Mitglied im Heimatverein Ströhe/Spreddig e.V. ließen wir als NABU Hambergen es uns natürlich auch in diesem Jahr nicht nehmen, mit einem Stand bei den Handwerkertagen am 13. und 14. September 2025 vertreten zu sein. Es hat wieder großen Spaß gemacht, mit den tollen Besuchern über unsere heimische Natur, naturnahes Gärtnern, Vögel und Nistkästen und vieles mehr zu sprechen.
Fotos: Dietmar Wonneberger, Katja Barz, Gerd Blume und Nicole Dekker
Mit Friedo Knoblauch und seinen Teleskopen in den Himmel schauen - ein großes Erlebnis am Abend des 11. September 2025!
Nachdem sich die Wolken nach und nach verzogen hatten und die Sicht auf die Sterne freigaben, konnten die Besucher durch die Teleskope nicht nur einen besonders guten Blick auf den Mond werfen, sondern auch den Saturn mitsamt seinen Ringen, Sternenhaufen, Nebel, weitere Sterne und vieles mehr beobachten. Friedo Knoblauch zeigte Sternbilder, die zu dieser Jahreszeit am Nachthimmel zu finden sind und verschiedene weitere Sterne und Planeten.
Wenn man Friedo zuhört, wie er von den Besonderheiten und Dimensionen unseres Sonnensystems, Supernovae, Polarlichtern, der Milchstraße und des Universums berichtet, werden zwei Dinge schnell klar. Zum Einen: Friedo Knoblauch liebt es, in den Himmel zu schauen, Planeten, Sterne und Galaxien zu beobachten, Informationen zu sammeln und davon zu berichten. Zum Anderen: Es ist ein unglaubliches Glück, dass unser blauer Planet, auch Erde genannt, uns Lebewesen in einer verhältnismäßig winzigen Ecke unseres Sonnensystems in einem gigantischen Universum genau die Bedingungen bietet, die wir brauchen.
In einer unvorstellbar großen und oft lebensfeindlichen Weite des Universums befindet sich ausgerechnet hier in einer winzigen Ecke unseres Sonnensystems ein Ort mit flüssigem Wasser, einer schützenden Atmosphäre und genau der richtigen Temperatur. Diese Konstellation ist alles andere als selbstverständlich. Unzählige Zufälle und kosmische Gegebenheiten mussten perfekt zusammenspielen, damit Leben entstehen und bestehen konnte. Die Erde ist damit ein seltener und kostbarer Zufluchtsort im All. Dieses Wunder sollten wir bewahren und mit größter Sorgfalt behandeln. Genau dafür setzen sich NABU und andere Natur- und Umweltschutzverbände jeden Tag ein.
Text und Fotos: Manfred Kück und Nicole Dekker
In der Samtgemeinde Hambergen sind drei Mauerseglerkolonien bekannt:
1. am Alten Rathaus
2. bei der Feuerwehr in Hambergen
3. in Axstedt im Alten Försterhaus
Beim Alten Försterhaus handelt es sich um ein schwalben- und mauerseglerfreundliches Haus von Familie Witte. Die Schilder sind gut vor dem Haus erkennbar. Jürgen Witte hat nach mehreren Versuchen im Mai 2024 endlich sein Ziel erreicht, nachdem er sieben Nistkästen unterhalb der Traufe in ca. 6 m Höhe angebracht hatte.
Durch die Beschallung der Mauerseglerkästen mit typischen Seglergeräuschen hat es dann doch geklappt. Dort zog das erste Paar zwei Junge bis zum Ausfliegen auf. Im Jahr 2025 hat er noch zwei Kästen dazu montiert, diesmal mit Kamera ausgestattet, sodass man eine Aufzucht jederzeit mitverfolgen konnte. Einem Paar gelang es wieder, zwei Jungvögel erfolgreich aufzuziehen und diese sind Anfang August ausgeflogen. Einige Mauersegler hatten weitere Kästen belegt, aber noch nicht gebrütet. Das Jahr 2026 wird bestimmt erfolgreicher!
Seit Jahren kümmern sich Jürgen Röper, Siegfried Arndt, Heinz Kramer und Gerold Wieting um Nistmöglichkeiten in der Samtgemeinde mit unfassbarem Erfolg! In der Samtgemeinde befindet sich die größte Population im Landkreis Osterholz! Seit 2003 kümmern sie sich u. a. um die Sauberkeit und den Zubau der Nistkästen. In diesem Jahr sind am Feuerwehrgebäude 12 von 14 Nistkästen besetzt worden. Am alten Rathaus waren alle vier Kästen besetzt, am Wohnhaus neben dem alten Rathaus waren es acht Kästen. An der Außentreppe sind drei Kästen besetzt gewesen. Die Bilanz in der Samtgemeinde: Es waren 28 Nistkästen mit Mauerseglern besetzt. Das heißt 28 Mauerseglerpaare haben gebrütet. Leider haben wir keine Daten von erfolgreichen Ausflügen der Jungen, außer aus Axstedt!
Text: Heiko Ilchmann
Bilder: Jürgen Witte
Manfred Kück und Heiko Ilchmann begrüßten bei bestem Wetter die rund 300 Gäste auf dem Kinderbauernhof Seemannland in Hambergen-Heilsdorf. Besonders für die kleinen Besucher war alles vorbereitet. Sie konnten nach verborgenen "Schätzen" graben, Popcorn am offenen Feuer rösten, Nistkästen bauen, mit einer "Kettensäge" Birkenstämme zersägen, Schmetterlinge bewundern, kleine Andenken filzen, am Maltisch ihre Kreativität zeigen, und junge Eichen in kleine Töpfe pflanzen, damit diese im nächten Frühjahr ins Freie ausgepflanzt werden können.
Viel Besuch der kleinen Gäste erhielten die Ziegen, Hühner, Gänse, Enten, Schweine Pferde, die teilweise gestreichelt werden konnten.
Doch auch für die Erwachsenen gab es viel zu sehen. Das Moorprojekt, das der NABU gemeinsam mit der Kooperativen Gesamtschule durchführt, wurde auf Schautafeln vorgestellt, ebenso die NABU-eigene Streuobstwiese mit Obstanbau, Schafhaltung und Honigbienen.
Im Zelt lagen kleine Geschenke bereit und Informationen über die Tätigkeitsfelder der Gruppe und die Erfolge in der 30-jährigen Geschichte des NABU. Gegen eine Spende gab es Getränke, Kuchen und belegte Brote.
Text: Dietmar Wonneberger
Fotos: Dietmar Wonneberger und Manfred Kück

Wir laden ein zum
Besuch der Sternwarte von Friedo Knoblauch
am Freitag, den 11. September 2025 um 21:00 Uhr.
Treffpunkt ist die
Gundschule Wallhöfen
Wallhöfener Straße 12, 27729 Vollersode.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich unter [email protected] oder über unseren NABU-Anrufbeantworter unter 04794 445 4431.
Bei bedecktem Himmel muss die Veranstaltung ausfallen.
Und was hat eigentlich der Blick in den Nachthimmel zu den Sternen mit Naturschutz zu tun?
Der ungestörte Nachthimmel ist ein Naturphänomen und der Blick zu den Sternen ermöglicht Naturverbindung. Er schafft ein Gefühl von Ehrfurcht und Verbundenheit mit dem Universum. Lichtverschmutzung, also die übermäßige oder fehlgeleitete künstliche Beleuchtung in der Nacht, ist ein Naturschutzproblem. Viele Pflanzen und Tiere, z.B. Vögel, Insekten oder Fledermäuse, sind auf den natürlichen Wechsel von Hell und Dunkel angewiesen. Künstliches Licht stört ihre Orientierung, ihren Biorhythmus und ihr Verhalten. Sogar ganze nächtliche Ökosysteme geraten durch Lichtverschmutzung aus dem Gleichgewicht. Lichtverschmutzung kann man begegnen durch effizientere Beleuchtung und bewussteren Umgang mit Licht und Technik. Mehr Klimaschutz mit weniger Energieverbrauch bedeutet auch weniger CO₂-Ausstoß. Naturschutz findet nicht nur am Boden statt, sondern auch mit dem, was wir nicht in den Himmel strahlen.
Der Blick in den Sternenhimmel erinnert uns also daran, wie wertvoll Dunkelheit und Ruhe sind – für uns Menschen und für die Natur. Er zeigt uns, dass wir Menschen selbst ein Teil der Natur sind und ihr nicht gegenüberstehen.
Wir freuen uns auf ein tolles Erlebnis mit Ihnen / Euch.
Foto (mit freundlicher Genehmigung von Friedo Knoblauch): Manfred Kück
Der NABU Hambergen wird in diesem Jahr 30 Jahre alt.
Im Jahr 1995 startete die Ortsgruppe in Hambergen mit zehn Aktiven und 50 Mitgliedern. Heute sind es über 500 Mitglieder und etwa 30 Menschen, die sich aktiv an Aktionen beteiligen. Den Jahrestag möchte der NABU feiern. Eine öffentliche Veranstaltung, bei der Kinder besonders gerne gesehen sind, wird gemeinsam mit Catharina Seemann von Seemannsland in Hambergen/Heilsdorf begangen am
29. August 2025 von 16:00 bis 19:00 Uhr
auf dem „Hof Seemannsland“, Heilsdorfer Straße 14 in Hambergen.
Kinder, Eltern und Mitglieder des NABU sind herzlich eingeladen, drei schöne Stunden im Seemannsland zu verbringen und mit auf Entdeckungsreise zu gehen.
Auf dem Bauernhof können die Kinder verschiedene Tiere kennenlernen. Man trifft auf Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner, Bienen und Gänse, die darauf warten, versorgt zu werden. Die Kinder erfahren, wie die Tiere leben, was sie fressen und wie wir sie pflegen, damit sie gesund bleiben. Mit Naturmaterialien wie Ästen, Blättern und Steinen können alle Gäste ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ob beim Basteln kleiner Kunstwerke oder beim Bau eines Nistkastens – die Kinder erleben, wie sie mit einfachen Mitteln aus der Natur schöne und nützliche Dinge gestalten können.
Unsere Ehrenamtlichen stehen zur Verfügung und bauen Nisthilfen für Vögel und Insekten, es geht um Bienen und Honig, um Torf und Moor, um Obsternte und vieles andere mehr. Selbstverständlich gibt es Getränke und kleine Snacks.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der NABU Hambergen und Catharina freuen sich schon darauf.

Zum 30. Geburtstag haben wir unsere Fotoalben herausgeholt. Am 10. Mai 1995 wurde der NABU Hambergen gegründet.
Das Foto zeigt die Gründungsmitglieder.
Schnell wuchs die Mitgliederzahl in den folgenden Jahren. Heute sind wir mit rund 550 Mitgliedern einer der größten Ortsverbände im Verhältnis zur Einwohnerzahl.

Von Anfang an war das Heilsmoor-Projekt eines der größten und wichtigsten Projekte. Es ist jedoch nicht das Einzige. Auch im Springmoor und Hamberger Moor sind wir aktiv. Die Streuobstwiese hinter dem Alten Rathaus wurde vom NABU Hambergen angelegt und wird regelmäßig liebevoll gepflegt. Wild- und Honigbienen sind dort ebenso zuhause wie Schafe, Libellen, Schwebfliegen, Vögel und viele andere. Die Technikgruppe versorgt Vogelliebhaber in der Samtgemeinde und umzu seit vielen Jahren mit raffinierten Nistkästen. Dem NABU Hambergen ist es zu verdanken, dass sich in der Samtgemeinde Mauersegler angesiedelt haben und inzwischen eine große Population bilden. Es gibt Exkursionen, zum Beispiel eine Kranichführung im Günnemoor, Wanderungen und Fahrradtouren. Wir erfassen Nachtfalter und Tagfalter, deren Diversität beispielsweise im Heilsmoor auch deshalb so groß ist, weil der NABU Hambergen versucht, diese wunderbare Moorlandschaft zu schützen. Wir haben die Vorlingenhecke gepflanzt und viele Jahre gepflegt. Im Laufe der Zeit sind viele Kooperationen hinzugekommen. Aktuell arbeiten wir mit drei KiTas in der Samtgemeinde Hambergen zusammen und sind Trikotsponsor einer Kinderfußballmannschaft.
Dazu kommen viele kleine Projekte. Die Aufgaben sind zahlreich und ohne die Unterstützung der Samtgemeinde und Gemeinde, wie etwa durch den Bauhof, könnten wir das alles nicht umsetzen.
Wer mehr über unsere Projekte und Tätigkeiten erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, auf unserer Internetseite zu stöbern oder zum Beispiel an unseren Veranstaltungen teilzunehmen.
Der NABU Hambergen hat bereits viele Preise gewonnen, ideell und finanziell, weil Menschen sich seit 30 Jahren dafür einsetzen, dass die Natur in der Samtgemeinde Hambergen geschützt wird. Und auch wenn die Arbeit schon für sich selbst spricht, braucht es Menschen, die dafür Informationen sammeln, Anträge schreiben und die Bücher verwalten.
Engagement beim NABU Hambergen gibt unseren Ehrenamtlichen nicht nur das gute Gefühl, wert- und sinnvolle Arbeit zu leisten, sondern hier kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammen. Es entstehen Freundschaften und Bekanntschaften, Vertrauen, neue Blickwinkel und Ideen.
Wir möchten DANKE sagen allen, die mit ihren Einsatz in den vergangenen 30 Jahren den NABU Hambergen aufgebaut und weiter entwickelt haben. Viele von euch sind von Anfang an dabei gewesen und noch heute aktiv, viele haben über viele Jahre einen großen Teil ihrer Freizeit und ihr Herzblut in die ehrenamtliche Tätigkeit beim NABU Hambergen gesteckt, sei es mit der Motorsäge und in Gummistiefeln, in der Jugendarbeit, mit dem Fernglas oder Klemmbrett, der Astschere, Motorsense und dem Spaten, der Lupe, dem Computer und auf vielen weiteren Wegen.
Wir danken allen Mitgliedern, deren finanzielle Unterstützung die Arbeit überhaupt erst möglich macht.
Damit all das weitergehen kann, brauchen wir, braucht die Natur hier vor Ort weitere Aktive. Werdet Mitglied und aktiv im NABU Hambergen!
Es ist wirklich ein ganz besonderes Erlebnis: Die Nachtfaltererfassung mit Jürgen Röper im Heilsmoor. Um halb zehn abends versammelten sich sieben Nachtfalterfreunde am Wasserwerk Heilsberg und zogen in der Dämmerung von dort aus bepackt mit allerlei Ausrüstung hinunter ins Heilsmoor.
Bei optimalen Wetterbedingungen um die 20 Grad Celsius und Windstille, sowie einem leicht bedeckten Himmel wurde das Equipment aufgebaut. Das Herzstück ist eine sogenannte Lichtfalle. Dazu wird eine Leuchtröhre unter einem kleinen Schirm an einem Stativ befestigt und ein dünnmaschiges Insektennetz darüber gelegt. So können die Insekten zum Licht kommen und auf dem Netz Platz nehmen, ohne sich zu verbrennen. Unter der Lichtfalle werden helle Tücher ausgelegt, um auch die Tiere, die lieber auf dem Boden in der Nähe der Lichtquelle sitzen möchten, sehen zu können.
Und dann wird gewartet, bis die Nachtfalter kommen. Behutsam werden sie vom Netz in Bestimmungsbecher gesetzt und genau betrachtet. Jürgen kann meistens schon auf den ersten Blick sagen, wer da gerade im Glas sitzt. Eine unglaubliche Leistung bei rund 50 Arten, die uns an dem Abend besuchten!
Für die Bestimmung stehen Tisch und Stuhl, eine Lampe und Bestimmungsliteratur sowie natürlich Jürgen zur Verfügung. Nach der Bestimmung gibt es noch ein Erinnerungsfoto und schließlich werden die Falter unbeschadet wieder in die Nacht entlassen.
Die folgenden wunderschönen Fotos von ein paar ganz besonderen Gästen des Abends hat der Fotograf Dirk Godlinski aus Worpswede gemacht (s.a. https://www.digitalografie.de/2025/08/02/unter-spinnern-spannern-und-schw%C3%A4rmern/), der dem NABU Hambergen freundlicherweise gestattet hat, diese für unseren Bericht zu verwenden. Herzlichen Dank!
Die besondere Stimmung im sommernächtlichen Heilsmoor, die Naturgeräusche von den Tieren des Moores, die an unser Ohr drangen, und schließlich die funkelnden Sterne am Nachthimmel waren wohl auch ein Grund dafür, dass sich kaum jemand so recht zum Aufbruch entschließen konnte. Und die Falter, die wir erkundeten, erkundeten im Gegenzug auch uns. Kierfernschwärmer und Grasglucke hatten die Scheu verloren und ließen sich auf unseren ausgestreckten Armen und Händen nieder. Ein Kiefernschwärmer verfolgte das Geschehen eine ganz Weile lang aufmerksam von Jürgens Schulter aus. Vielleicht war es auch eine Art anerkennendes Schulterklopfen für einen, der sich schon seit Jahrzehnten für den Schutz dieser besonderen Tiere einsetzt.
Text: Nicole Dekker
Fotos: Dirk Godlinski und Nicole Dekker, s. Einzelkennzeichnung
Die Osterholzer Stadtwerke haben mit einem Fördertopf in Höhe von ca. 30.000,- Euro CO2-Sparprojekte ausgezeichnet (wir berichteten). Gemeinsam mit der KGS Hambergen und dem Moorprojekt haben wir uns für einen der Förderpreise beworben und dürfen uns nun dank Ihrer und Eurer Unterstützung über einen Förderbetrag in Höhe von 2.700 Euro freuen!
Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern und besonders bei Dietmar Wonneberger, dessen unermüdlicher Einsatz uns diese Chance überhaupt erst ermöglicht hat.
Die Streuobstwiese wird vom Wiesenteam, bestehend aus Anne, Angelika, Gerold und Kalli liebevoll gepflegt. Sie treffen sich zum Mähen, Entkrauten, Zäune setzen oder erneuern. Alles, was auf der "STOW" so an Arbeiten anfällt! Im Frühjahr werden die Obstbäume beschnitten. Dabei sind dann mehrere Mitglieder im Einsatz. Die Termine werden im Januar auf der Homepage des NABU bekannt gegeben. Im Herbst werden die Früchte von den Mitgliedern und Bürgern geerntet. In den Oktoberferien findet eine Ernteaktion mit Ferienkindern aus der Samtgemeinde statt.
Am Mittwoch hat Jürgen eine Falterzählung durchgeführt. Das Ergebnis ist besonders durch Annes und Angelikas Pflege der Blütenwiese entstanden.
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Tagfaltererfassung auf Streuobstwiese |
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Datum: |
Arten: |
Menge: |
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23.07.2025 |
Admiral |
Vanessa atalanta |
2 |
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Distelfalter |
Vanessa cardui |
1 |
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Zitronenfalter |
Gonepteryx rhamni |
5 |
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Tagpfauenauge |
Inachis io |
2 |
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Gr. Kohlweißling |
Pieris brassicae |
2 |
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Rapsweißling |
Pieris napi |
2 |
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Gr. Ochsenauge |
Maniola jurtina |
8 |
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Schornsteinfeger |
Aphantopus hyperantus |
1 |
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Waldbrettspiel |
Pararge aegeria |
3 |
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Kl. Perlmutterfalter |
Issoria lathonia |
1 |
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Schwarzkolbiger |
Thymelicus lineola |
2 |
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Braun-Dickkopffalter |
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11 Arten |
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Eine artenreiche Vegetation zeigt den Erfolg. Viele bunte Schmetterlinge. Ein Genuss für jeden Naturliebhaber!
Tagfaltererfassung: Jürgen Röper
Text und Bilder: Heiko Ilchmann
Auch in diesem Jahr führt Jürgen Röper eine Nachtfaltererfassung im Heilsmoor durch am
Freitag, den 25. Juli 2025
um 21:30 Uhr,
Wasserwerk Wallhöfen
zu der wir herzlich einladen. Da die maximale Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Treffpunkt ist das Wasserwerk in Wallhöfen. Die Veranstaltung dauert etwa bis 24:00 Uhr. Anmeldung bitte bei Jürgen Röper, Telefon: 04793 4322189, E-Mail: [email protected].
Das Bild zeigt einen Labkrautschwärmer (Hyles gallium).
Der überraschend strahlende Sonnenschein lockte am Sonntag nicht nur Schmetterlingsfreunde um Jürgen Röper ins Heilsmoor, sondern auch zahlreiche Tagfalter sowie tagaktive Nachtfalter.
Schon auf dem Weg ins eigentliche Exkursionsgebiet begegnete uns die farbenprächtige Raupe eines Braunwurzmönchs (Cucullia scrophulariae), die trotz der Farbenpracht gut versteckt war. "Sowas fällt nur Entomologen auf" lachte Jürgen Röper.
Die Weiße Winden-Federmotte (Pterophorus pentadactyla) gab Anlass zu einem kurzen Austausch über wissenschaftliche Namensgebung im Gegensatz zu deutscher Benennung, denn diese Federmotte, eigentlich ein Nachtfalter, ist noch unter vielen anderen deutschen Namen bekannt. Damit ist sie in guter Gesellschaft.
Über den ganzen Ausflug hinweg begleiteten uns viele Schornsteinfeger (Aphantopus hyperantus), ein Falter mit einer wunderschönen Zeichnung der Flügelunterseite, während die Flügelüberseiten fast ganz schwarz sind.
Ein Pärchen Argusbläulinge (Plebejus argus) flatterte durch Gagelstrauch und Heidekraut.
Natürlich trafen wir auch auf den Hochmoorbläuling (Plebejus optilete), siehe Bild ganz oben.
Mit Heidespanner (Ematurga atomaria) und Linienspanner (Cabera pusaria) gesellten sich auch ein paar Nachtfalter dazu.
Weitere Moorbewohner und Durchreisende, die etwas kamerascheu waren, wie das Sommerlandkärtchen (Araschnia levana), Weißlinge (Pieridae) und weitere Nachtfalter, wie die Gammaeule (Autographa gamma), kreuzten unsere Wege. Jürgen erzählte von besonderen Symbiosen, eigentümlichen Merkmalen, aber auch von großen Verlusten in der Biomasse der Falter. Darum gilt es, die Lebensräume dieser besonderen Tiere nicht nur zu erhalten, sondern auch herzustellen. Wer sich über Schmetterlinge im Garten freuen möchte, sollte daher auf eine ausgewogene Mischung nicht verzichten. Brennnesseln zum Beispiel sind wichtige Futterpflanzen für viele Raupen. Viele erwachsene Falter sind dankbar für Nektarspender wie etwa Wasserdost.
Es war ein schöner Ausflug ins Heilsmoor zu seinen ganz besonderen Bewohnern.
Text: Nicole Dekker
Fotos: Nicole und Lothar Dekker
Auch in diesem Jahr ist der NABU Hambergen der Einladung mit einem Stand gefolgt. Bei bestem Wetter haben wir uns unter den mächtigen Linden der Gemeinde präsentiert. Es wurden Natur- und Moorführer angeboten. Daneben auch tolle Postkarten von der Hamberger Natur. Der Honig von unserer Streuobstwiese war besonders begehrt! Gerd Blumes Bienen und die Blumen von der Streuobstwiese haben der Frühjahrestracht aus diesem Jahr wieder einen besonders würzigen Geschmack gegeben. Nette Gespräche über "ditt und datt" rundeten den Nachmittag erfolgreich ab.
Text und Foto: Heiko Ilchmann
Auch in diesem Jahr führt Jürgen Röper eine Tagfalterexkursion im Heilsmoor durch am
Sonntag, den 6. Juli 2025
um 13:00 Uhr,
Wasserwerk Wallhöfen
zu der wir herzlich einladen. Treffpunkt ist das Wasserwerk in Wallhöfen. Für Rückfragen steht Jürgen Röper, Telefon: 04793 4322189, E-Mail: [email protected] zur Verfügung.
Die Fahrradtour muss leider krankheitsbedingt verschoben werden. Ein neuer Termin wird hier bekannt gegeben. Danke für Ihr / Euer Verständnis!
Wir laden ein zu einer geführten Fahrradtour am
Freitag, den 4. Juli 2025 ab 16 Uhr!
Treffpunkt ist die
Kirche Hambergen
Bahnhofstraße 2, 27729 Hambergen.
Kommt/Kommen Sie doch gerne mit auf Entdeckungstour. Wir freuen uns auf Sie/Euch!
Bei bestem Wetter haben wir unsere monatliche Sitzung am 17. Juni 2025 bei Bärbel von Rönn auf die Terrasse verlegt.
Unser 30jähriges Jubiläum sowie die Teilnahme an der Ausschreibung der Kreissparkasse waren die Hauptthemen. Weitere Punkte waren der "Schwarze Horstgraben", Landerwerb im Hamberger Moor und die Kooperation mit den Kindergärten.
Um kurz nach 21:00 Uhr hatten wir alles besprochen
Text und Foto: Heiko Ilchmann
Der letzte Tag im Frühling zeigte sich von seiner besten Seite und trotzdem sind der Einladung, die Streuobstwiese zum Sommerbeginn zu mähen und zu pflegen, NABU-Mitglieder gefolgt.
Wer jetzt sich einmal auf eine Bank setzen und den Blick ins Grüne schweifen lassen möchte, kann das tun. Gemähte und frei geharkte Wege laden dazu ein.
Die Bienen sind fleißig und die Hummelwiese zeigt sich in voller Blüte.
Nach getaner Arbeit haben wir im Schatten den wunderschönen Morgen genossen.
Text: Astrid Weist
Fotos: Heiko Ilchmann und Astrid Weist
Gemeinsam mit der KGS dürfen wir uns dank Ihrer und Eurer Unterstützung über den 2. Platz beim Sparkassenwettbewerb und eine Gesamtförderung von 6.000 Euro freuen!
Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern und besonders bei Dietmar Wonneberger, dessen Einsatz uns diese Chance überhaupt erst ermöglicht hat.
Bei strahlendem Sonnenschein führte Heiko Ilchmann mit dem Fahrrad durch das Günnemoor, das nicht nur bei Kranichen äußerst beliebt ist und einen der größten Kranichrastplätze unserer Region darstellt (nach Rastzahlen). Auch Wildgänse, Gelbspötter, Zilpzalp, Kuckuck und viele andere fühlen sich hier wohl.
Es gibt unter anderem das für Moore typische und notwendige Torfmoos, Gagel, Heide und Wollgras, aber auch Birken und Kiefern.
Das Günnemoor liegt im Teufelsmoor zwischen den Ortschaften Verlüßmoor und Teufelsmoor. Fast 100 Jahre lang wurde hier Torf abgebaut. Die Spuren des industriellen Abbaus sind noch heute sichtbar. Seit 2014 darf hier kein Torf mehr abgebaut werden. Das Gelände wurde wiedervernässt und ist Gegenstand weiterer Restaurierungsmaßnahmen. Es befindet sich zwar größtenteils im Privatbesitz. Ein Wanderweg, der zum Schutz der Kraniche und Wildgänse nur zwischen Juni und September geöffnet ist, erlaubt aber jedem Naturinteressierten im Sommer einen Blick auf dieses schöne Gebiet zu werfen.
Nach der Tour hatten sich die Radfahrerinnen eine Stärkung in der Teufelsmoorschleuse an der Hamme redlich verdient. Wer wollte, konnte sich noch ein NABU Hambergen Veranstaltungsprogramm mitnehmen. Eine Teilnahme an unserer nächsten geführten Fahrradtour "Natur- und Kulturschätze in der Samtgemeinde Hambergen" am 4. Juli 2025 ab 16:00 Uhr (Treffpunkt: Kirche Hambergen) wurde verabredet.
Fotos: Nicole Dekker
Beim Gemeindefest der Kirchengemeinde an der Hamberger Kirche ist der NABU Hambergen auch in diesem Jahr mit einem Stand vertreten. Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche am
29. Juni 2025 ab 14 Uhr!
Das Foto vom letzten Jahr (Gemeindefest Wallhöfen) hat Manfred Kück gemacht.
Artikel aus dem Osterholzer Kreisblatt, 17./18. Mai 2025
Text und Fotos: Manfred Kück
Der NABU Hambergen bewirbt sich mit dem Moorprojekt um einen weiteren Förderpreis.
Die Osterholzer Stadtwerke bieten einen Fördertopf in Höhe von ca. 30.000,- Euro für CO2-Sparprojekte. Die Kriterien: Die Projekte müssen durch CO2-Einsparungen zum Klimaschutz beitragen, gemeinnützig sein und möglichst viele Menschen sollen davon profitieren. Wir finden, dass dies auf das Moorprojekt mit der KGS Hambergen zutrifft und haben uns bei den Osterholzer Stadtwerken für die Förderung beworben. Unter osterholzer-stadtwerke.de/oekostromfuerosterholz/ (einfach auf das Bild klicken, um zu Abstimmung zu gelangen) kann bis zum 7. Juli 2025 für unser Projekt abgestimmt werden. Dort gibt es auch weitere Informationen.
Je mehr Stimmen unser tolles Moorprojekt sammelt, desto höher fällt unser Anteil am Fördertopf aus. Also: Bitte stimmt / stimmen Sie für unser Projekt "NABU Hambergen & KGS Hambergen" unter dem oben genannten Link! Weitersagen erwünscht!
Vielen Dank!
Unser Moorprojekt ist unter den drei Finalisten der Großen Sparkassen-Förderprojekte für mehr Nachhaltigkeit.
Um die zusätzlichen 2000 bis 4000 Euro für unsere Arbeit zu gewinnen, benötigen wir viele Stimmen in Form von „Likes“ auf Instagram und Facebook.
Daher würden wir uns über möglichst viele "Likes" freuen, genauso wie über das Weitersagen und Weiterleiten.
Link zum Facebookvoting: https://m.facebook.com/SparkasseRotenburgOsterholz/
Link zum Voting bei Instagram: https://www.instagram.com/p/DK1WAGbIbXJ/?utm_source=ig_web_copy_link
Wir laden ein zu einer geführten Fahrradtour am
Freitag, den 20. Juni 2025 ab 17 Uhr!
Treffpunkt ist das
Klärwerk Heißenbüttel
Heißenbütteler Damm 35, 27729 Hambergen.
Anschließend an die Fahrradtour kehren wir ein in die Teufelsmoorschleuse (Schleusenweg 2, 27711 Osterholz-Scharmbeck).
Kommt/Kommen Sie doch gerne mit auf Entdeckungstour. Wir freuen uns auf Sie/Euch!
Wir treffen uns am
Samstag den 21. Juni 2024 um 10 Uhr
zur Sommeraktion auf der Streuobstwiese!
Anfang Juni ist das Gras auf der Streuobstwiese sehr dicht geworden. Die Gräser sind nun fast ausgewachsen und beginnen zu blühen. In diesem Stadium liefert die Wiese das beste Heu. Bei stabilem schönem Wetter am Sonnabend kann es g emäht werden. Eine Hand hoch Gras bleibt immer stehen, damit das Heu nicht direkt auf der Erde liegt. Das Mähen vom Schlepper aus ist zwar bequemer, häufiges Wenden mit der schweren Maschine beschädigt aber die Grasnarbe und verdichtet den Boden unter den Bäumen. Darum wird die Wiese insgesamt und in weniger gut zugängliche Ecken am besten von Hand mit einem leichten und wendigen Balkenmäher geschnitten. Im Sommer weiden die Schafe unmittelbar unter den Obstbäumen, während des Winters kann das duftende Heu die Ergänzung zur Hauptnahrung der Wiederkäuer sein. Im Schatten direkt unter den Baumkronen trocknet das Heu nur langsam und unzureichend. Das Gras muss daher unter den Kronen hervorgerecht und auf den besonnten Flecken zwischen den Bäumen ausgebreitet werden, mehrere Tage trocknen und im Idealfall immer wieder gewendet werden. Das erfordert noch viel Handarbeit, wo wir die helfenden Hände aller interessierten Mitglieder und Menschen mit Freude an den Pflegearbeiten im Ökosystem Streuobstwiese benötigen. Mit dem Mähen des Grases ist der erste Schritt getan. Vor Ort werden noch weitere Aufgaben zu erledigen sein und ganz spontan entschieden. Was aber am Ende des diesjährigen Einsatzes steht, ist eine Stärkung in gemütlicher Runde.
Die Wiese befindet sich hinter dem Alten Rathaus (Bremer Str. 4) Hambergen.
Text: Astrid Weist
Die Hummelwiese, ein Staudenbeet auf unserer Streuobstwiese, hat schon teilweise einen neuen Zaun bekommen.
Anne, Angelika, Kalli und Reiner waren im Sondereinsatz und haben bereits den neuen Zaun zum Teil aufgestellt. Zuvor waren noch Brombeeren zu entfernen und der Boden mit dem Spaten für den Zaunbau vorzubereiten. Was schnell dahin gesagt ist, war bestimmt ein hartes Stück Arbeit.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Eine prima Aktion!
Die Streuobstwiese hinter dem Alten Rathaus in Hambergen ist eines unserer größten Projekte. Nahezu ständig wird auf der Streuobstwiese gewerkelt. Dass auf der Wiese so viel Einsatz gezeigt wird, liegt auch daran, dass den dort Aktiven dieses Projekt am Herzen liegt und nicht zuletzt man mit Freude bei der Sache ist. Und viel zu tun gibt es immer. Umso schöner, dass der Kreis der Aktiven auf der Streuobstwiese zuletzt gewachsen ist. Gerold Wieting und Kalli Hoppen (das "Wiesenteam"), der Imker Gerd Blume mit seinen Bienen und Astrid Weist werden seit diesem Jahr von Angelika Westenberger und Anne Jakel tatkräftig unterstützt, die sich vorrangig um die Pflege der Hummelwiese kümmern.
Wer Lust hat, sich die Streuobstwiese anzusehen und mal mitzumachen hat dazu viel Gelegenheit. Eine besondere Möglichkeit die Freunde der Streuobstwiese und das Projekt näher kennen zu lernen bieten wir am
Samstag, den 21. Juni 2025 ab 10:00 Uhr:
Unsere Streuobstwiese im Sommer, Mähen - Pflegen - Genießen,
auf der NABU-Streuobstwiese hinter dem Alten Rathaus Hambergen (Bremer Straße 4, 27729 Hambergen).
Wir freuen uns auf rege Teilnahme!
Fotos: Angelika Westenberger und Heiko Ilchmann
Am 20. Mai 2025 begrüßten wir zu unserer Jahreshauptversammlung für das Jahr 2024 elf Mitglieder und zwei Gäste.
In Kurzvorträgen wurde Neues aus der Regionalgeschäftsstelle (RGS) Elbe-Weser von Alexandra Entelmann und Aktuelles zur B74neu von Nicole Dekker präsentiert.
Heiko Ilchmann und Nicole Dekker berichteten über die Arbeit der Ortsgruppe im Jahr 2024 und gaben einen Ausblick auf das Jahr 2025.
Kassenwart Frank Martin berichtete über die Kasse und über die geplante Satzungsänderung. Die Satzungsänderung wurde einstimmig angenommen.
Es fanden auch Ehrungen und Wahlen statt. Es wurde ein neuer Kassenprüfer gewählt. Zudem wurden die Vertreter*innen für die Teilnahme an der NABU-Landesvertreterversammlung (LVV) im September in Hitzacker gewählt.
Einzelheiten können wie immer im Protokoll nachgelesen werden.
Das Protokoll zur Jahreshauptversammlung vom 20. Mai 2025 um 19:00 Uhr in der ehemaligen Grundschule Ströhe, Sandstraße 32 in Hambergen-Ströhe kann hier eingesehen und
heruntergeladen werden:
Das Jahresprogramm 2025 kann hier eingesehen und heruntergeladen werden:
Der NABU Hambergen hat auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 20.05.2025 die überarbeitete Satzung einstimmig ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen beschlossen. Sie trat sofort in Kraft und ersetzt die Satzung von 2019.
Sie ist hier und auch in dem Bereich "Unsere Satzung" zum Download verfügbar.
Näheres zu dem Wahlvorgang und dem Ablauf der Änderung erfolgt im Protokoll zur Jahreshauptversammlung, das gerade erstellt und dann auch an dieser Stelle veröffentlicht wird.
Liebe Naturfreunde,
macht mit, lasst den Rasenmäher im Mai einfach mal stehen!
Wenn im Frühjahr der Rasen im Garten für einen Monat nicht gemäht wird, haben heimische Wildblumen eine Chance sich zu entwickeln und der Insektenwelt Nahrung zur Verfügung zu stellen. Ein netter Nebeneffekt: So eine Wildblumenwiese ist auch für Menschen hübsch anzuschauen!
Auch ungemähte Teilflächen leisten schon einen wichtigen Beitrag. Man muss also nicht unbedingt den ganzen Rasen wachsen lassen.
Weitere Infos gibt es hier:
https://niedersachsen.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/tipps-haus-garten/34917.html
Exkursion
"Bachflohkrebs sucht Köcherfliegenlarve: Leben im Butterweidengraben"
am 17. Mai 2025 von 10:00 Uhr bis ca. 12:30 Uhr:
Treffpunkt: Kirche Hambergen, Bahnhofstraße 2, 27729 Hambergen
Der NABU Hambergen lädt herzlich zu einem interessanten Naturerlebnis ein. Geleitet von Reiner Gärtig machen wir eine Exkursion in den Butterweidengraben.
Gummistiefel und eine vorherige Anmeldung sind erforderlich. Anmeldung bei R. Gärtig unter Tel. 04793 8408 oder unter [email protected]
am
20. Mai 2025 um 19:00 Uhr
in der ehemaligen Grundschule Ströhe, Sandstraße 32 in Hambergen-Ströhe
In Kurzvorträgen blicken wir an dem Abend wieder zurück auf unsere Aktivitäten im Jahr 2024. Da wenig Wahlen anstehen, lediglich über einen erfreulichen Kassenstand berichtet werden wird, freut sich der Vorstand auf eine inhaltlich interessante Jahreshauptversammlung 2024 und lädt Mitglieder und interessierte Gäste herzlich ein.
Tagesordnung:
1. Begrüßung, Grußworte und Ehrungen
2. Anträge
3. Kurzvorträge
4. Bericht des Vorstandsgremiums über die Arbeit 2024
5. Bericht des Kassenwartes
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Aussprache über die Berichte u. Entlastung des Vorstandes
8. Wahl eines Kassenprüfers / -in
9: Wahl der Delegierten für die Vertreter-vers. des Landesverbandes
10. Ausblick für 2025
11. Satzungsänderung der OG Hambergen
12. Verschiedenes
Die Satzungsänderung kann hier (s.u.) am Montag, den 12.Mai 2025 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr eingesehen werden in unserem NABU Treff (ehemalige Grundschule Ströhe, Sandstraße 32, 27729 Hambergen). Auf der Jahreshauptversammlung wird über die neue Satzung abgestimmt.
Anträge zur Tagesordnung können schriftlich bis 12.Mai an das Vorstandsgremium gestellt werden.
Über eine große Zahl an Mitgliedern und auch Gästen freut sich das Gremium des NABU Hambergen
Rainer Merkt von der Gärtnerei Kronacker berichtet:
"Nach einer kurzen Begrüßung zogen wir kurz nach 7 Uhr los zur alljährlichen Vogelwanderung. Auf dem Weg zur Straße hörten wir schon die üblichen „Verdächtigen“ die ihr Morgenständchen zum Besten gaben: Zilpzalp, Star, Rotkelchen, Buchfink, Haussperling und die Mönchsgrasmücke. Am Bremer Berg angekommen waren die Wasservögel – Wildgänse, Stockenten, Reiherenten, Teichhuhn und Blesshuhn - nicht mehr zu überhören. Weiter ging es Richtung Westen, hier befinden sich fette, feuchte Wiesen, die von vielen Vögeln zum Frühstücken genutzt werden, hier tummelten sich Wachholderdrossel, Gänse, ein Storch, dazwischen hoppelte ein Feldhase, weiter bergauf schimmerte eine Goldammer in der Morgensonne, zum Singen war es ihr vielleicht zu kalt, und ein Kleiber flog über uns hinweg. Im westlichen Wald angekommen nahm das Gezwitscher deutlich zu, hier dominierten Singdrosseln und Amseln. Das Waldgebiet konnten wir in den letzten beiden Jahre nicht durchqueren, weil es an einigen Stellen wegen des vielen Regens unpassierbar war, kurz bevor wir zu einer alten Eiche abbogen, flog vor uns ein großer Vogel auf, erst als er über den Baumwipfeln kreiste, erkannten wir ihn als Rotmilan, es war beeindruckend, den großen Vogel von so nah auffliegen zu sehen, immerhin umfasst seine Flügelspannweite bis zu 1,75m. Wir waren schon auf dem Rückweg, als an den Tonteichen eine Gruppe Kanadagänse tief tönend über uns hinweg zog. Zuhause angekommen, freuten sich alle auf eine heiße Tasse Kaffee und ein süßes Stückchen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Heiko Ilchmann, vom NABU Hambergen, für den sehr schönen Sonntagmorgenspaziergang mit vielen interessanten Informationen und Beobachtungen unserer heimischen Vogelwelt."
Text und Foto: Rainer Merkt
Seit 2015 stellen sie sich Woche für Woche in das Sozialkaufhaus, das unter dem Namen "Stöberboden" bekannt ist. Sieben Frauen um Ingrid Meyer, das sind Kristin Braje, Marlis Dippner-Strübe, Rita Meyer, Marlis Osten, Monika Poitzmann, Elke Stracke und Edith Wolf. Das neue Domizil in der Mühlenstraße zeigt sich den Kundinnen und Kunden gut sortiert und wird gut angenommen. "Heute ist die Kasse wieder ganz voll", freut sich Ingrid.
Im Jahr 2024 spendete das Stöberbodenteam sagenhafte 2.000 Euro an den NABU Hambergen. "Ehrenamt hilft Ehrenamt!" ist vielstimming zu hören. Angelika Westenberger, Jürgen Röper und Manfred Kück überreichten dieser Tage dem Stöberboden-Team einen süßen Dank und für jede Frau einen der beliebten NABU-Singvogelbecher. "Oh wie schön. Rotkehlchen sind meine Lieblingsvögel", war zu hören.
Jürgen Röper dankte im Namen der 550 NABU-Mitglieder in der Samtgemeinde Hambergen. "Wir haben sehr viele Projekte, für die wir das Geld verwenden werden. Die Pflege der Streuobstwiese, die Kinder- und Jugendarbeit und der Moorschutz sind aktuelle Beispiele."
Text und Fotos: Manfred Kück
Seit einigen Wochen ziert der Storch, Wappenvogel des Naturschutzbundes Deutschland, die Trikots der U-13 der Jugendspielgemeinschaft Axstedt-Wallhöfen-Bornreihe.
Wir freuen uns, darüber Jugendliche mit unserem Verein und der Bedeutung von Naturschutz für unser aller Leben vertraut zu machen. Sven Tietjen, einer der Coachs, ist begeistert: "Die Trikots kamen sehr gut an und unser Team hat bereits zwei Siege in den neuen Shirts eingefahren." In den nächsten Wochen findet die offizielle Übergabe statt. Der NABU Hambergen freut sich, mit den jungen Sportlerinnen und Sportlern ins Gespräch zu kommen.
Text und Foto: Manfred Kück
Auch in diesem Jahr führt Heiko Ilchmann eine Vogelexkursionen in Kooperation mit der Gärtnerei Kronacker durch.
Die Vogelführung findet statt am
Sonntag, den 6. April 2022 um 07:00 Uhr
auf dem Gelände der
Gärtnerei Kronacker,
Bremer Berg 17, 27729 Vollersode.
Alle Vogelinteressierten sind herzlich eingeladen (Anmeldung bitte bei Heiko Ilchmann (04793 3782) oder Gärtnerei Kronacker (04793 3414)). Nach der Führung gibt es bei Rainer Merkt von der Gärtnerei noch einen leckeren Kaffee auf der Diele. Wir freuen uns über reges Interesse.
Diesen und weitere Termine finden Sie / findet Ihr auch in unserer Terminübersicht.
Bei Sonnenschein und für den Arbeitseinsatz angemessenen Temperaturen haben wir auf der Streuobstwiese alle Hände voll zu tun gehabt.
Unter der Anleitung von J. Hach wurde ein kleiner Teil der Obstbäume mit einem fachkundigen Schnitt versehen.
Die Blühwiese wurde fachmännisch gefräst und anschließend händisch begonnen, das Feld zu bearbeiten, damit die Pflanzen in neuer Pracht erblühen können.
Die Trockenheit der letzten Wochen machte es möglich, den Teich auszubaggern und somit ein Verlanden der Wasserfläche zu verhindern.
Ganz fleißige Helfer haben die Kopfweiden zurückgeschnitten und wir haben am Samstag den Schnitt in die Benjeshecke eingearbeitet.
Nach vier Stunden war die Arbeit getan, alle waren glücklich und zufrieden und wir haben bei einer kleinen Vesper die Sonnenstrahlen (trotz partieller Sonnenfinsternis) genossen.
Danke für die Zeit, den Arbeitseinsatz und die Wissensvermittlung im Namen des NABU-Hambergen!
Astrid Weist
Projektleiterin
Streuobstwiese
Text: Astrid Weist
Fotos: Heiko Ilchmann
Beim Vortrag "Die Kraft der Greifvögel" lauschten 14 Zuhörer/innen gespannt den Worten des Falkners Wolfgang Müller vom NABU Beverstedt.
Er zeigte die Unterschiede zwischen Greiftötern, den Habichtartigen Vögeln und Adlern sowie den Bisstötern, den Falken auf Fotos und einem Film.
Beeindruckend sind die Kraft in den "Greifen" der Vögel und die verschiedenen Taktiken zum Beutefang. Eineinhalb Stunden dauerte der Vortrag.
Wolfgang hatte seinen Wüstenbussard mit, den wir bestaunen konnten. Ein majestätischer Anblick.
In vielen Ländern ist ein Greifvogel das Wappentier, wie in Deutschland der Seeadler.
Foto und Text: Heiko Ilchmann
Liebe Freunde der Streuobstwiese!
am 29. März 2025 treffen wir uns um 10 Uhr zur ersten Aktion des Jahres auf der Streuobstwiese!
Wer selbst (Schneide-)Werkzeug hat, kann das gern mitbringen. Diejenigen, die mit dem Auto kommen, bitten wir, nicht bis auf die Vorwiese zu fahren.
Der NABU Hambergen lädt ein zum Vortrag
"Die Kraft der Greifvögel"
von Wolfgang Müller
Dienstag, 25. März 2025 um 19:00 Uhr
in unserem NABU-Treff,
Sandstraße 32, 27729 Hambergen-Ströhe (ehemalige Schule)
Das Foto stammt von dem großartigen © Rolf Metzing.
Auch 2025 haben KGS und NABU Hambergen das gemeinsame Kooperationsprojekt "Moorentkusselung" vorgestellt.
Am Tag der offenen Tür ist die mittlerweile 22. Aktion dem 4. und 5. Jahrgang erklärt worden. Dabei ist die CO2-Minderung von intakten Mooren verdeutlicht worden.
Der Spaß, den die Schüler beim Entkusseln haben, ist auf den Fotos gut zu sehen.
Text und Fotos: Heiko Ilchmann
Die ersten Arbeiten auf unserer Streuobstwiese sind von Gerold W., Heinz K. und einem Nachbarn ausgeführt worden. Bei schönstem Wetter wurden die Kopfweiden beschnitten. Nach dreijähriger Pause war ein Schnitt wieder nötig!
Die Äste sind dann von Anne J., Jürgen R. und Heiko I. am Montag, den 3. März 2025 in einigen Haufen aufgeschichtet worden. Bei unserem Streuobstwiesen-Arbeitseinsatz am 29. März wird das Schnittgut dann in die Benjeshecke eingearbeitet.
Text und Fotos: Heiko Ilchmann
Aus organisatorischen Gründen findet unser NABU-Monatstreff am
18. Februar 2025 um 19:30 Uhr
nicht in der ehemaligen Gaststätte von Rönn, sondern in unserem
NABU-Treffpunkt in Ströhe, Sandstraße 32, 27729 Hambergen-Ströhe
statt.
Wir freuen uns auf Sie / Euch!
Was versprechen die Parteien zum Naturschutz, wie wollen sie Ehrenamt, Ökosysteme und Artenvielfalt schützen? Der NABU hat die Programme zur Bundestagswahl 2025 unter die große NABU-Lupe genommen und hinsichtlich seiner Forderungen geprüft.
Die Forderungen im Einzelnen und das Ergebnis des NABU-Check kann man hier nachlesen:
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/gesellschaft-und-politik/deutschland/wahl25/bundestagswahl2025.html
Der Bundesverband weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht um eine Wahlempfehlung handelt. Es sei aber "unsere Aufgabe, Wahlprogramme auf deren Inhalte zu prüfen und einzuschätzen, wie sehr die dort vertretenen Positionen sich positiv oder negativ auf den Natur- und Klimaschutz sowie die Ehrenamtsarbeit in Verbänden wie dem NABU ausüben und die Öffentlichkeit darüber zu informieren.
Das gehört zu unseren Kernaufgaben als Natur- und Umweltverband, denn es hängt von den politischen Entscheidungen ab, wie es in unserem Arbeitsfeld und im Naturschutz weitergeht. Zu welcher Bewertung Bürger*innen, Naturschützer*innen und NABU-Mitglieder kommen und wen sie schlussendlich wählen, bleibt eine private Entscheidung." (vgl. https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/gesellschaft-und-politik/deutschland/wahl25/BTW25Analyse.html)
Am 21. Januar 2025 haben Schülerinnen und Schüler, 7. Jahrgang, der KGS Hambergen unter der sehr kompetenten Anleitung von Lehrer Thomas Köhring und Jürgen Röper im Heilsmoor und am 22. Januar 2025 im Springmoor Tausende von Kiefern und Birken entfernt. Tatkräftig mit dabei Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns und Gemeindebürgermeisterin Frauke Schünemann.
Text: Manfred Kück
Fotos: Manfred Kück und Nicole Dekker
Am 25. November 2024 fand in der Mensa der KGS Hambergen die Übergabe der Moorpatenschaft vom 8. Jahrgang an den 7. Jahrgang statt. Die Übernahme der Patenschaft wird symbolisiert durch die Übergabe des "Moorbuchs" an den neuen Jahrgang 7.
Seit mehr als 20 Jahren besteht die Moor-Kooperation zwischen dem NABU Hambergen und der KGS Hambergen. Jedes Jahr im Winter entkusseln die Schüler des 7. Jahrgangs Flächen im Heils- oder Springmoor und leisten damit einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der Moore in der Region und den Klimaschutz weltweit. Um die Entkusselungsaktion herum gibt es viele weitere Aktionen und die Schüler erfahren so viel über den wichtigen Lebensraum Moor. Dass intakte Moore zum Beispiel viel CO2 speichern, zeigt die eindrucksvolle Installation auf dem Bild.
Mit der festlichen Übergabe der Patenschaft wird dieses wichtige und besondere Projekt gewürdigt und gefeiert. Die Bedeutung des Kooperationsprojekts für die Samtgemeinde zeigt sich auch daran, dass der Landrat Bernd Lütjen, der Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns und die Bürgermeisterin von Hambergen, Frauke Schünemann, es sich nicht haben nehmen lassen, bei diesem Anlass dabei zu sein.
Der NABU Hambergen freut sich bereits jetzt auf die Entkusselungsaktion im Januar.
Fotos: Manfred Kück
Bei herrlichen unnatürlichen 17°C im Oktober haben 35 Interessierte den Einflug der Kraniche und Gänse miterlebt. Es ist immer wieder etwas tief beeindruckendes, wenn der Himmel fast schwarz von der Menge der Glückvögel ist, die meistens aus östlichen Richtungen von Nahrungsflächen kommend zu ihren Schlafplätzen einfliegen. Im knietiefem Wasser sind die Kraniche und Gänse besonders vor dem Fuchs geschützt.
Der industrielle Torfabbau ist seit 2012 beendet. Der Abbauvertrag wurde vom Landkreis nicht verlängert. Seitdem nehmen die Rast- und auch Brutvogelzahlen ständig zu. In der Wümme-Teufelsmoor Region rasten von September bis November um die 28000 Kraniche. Im Frühjahr brüten bis zu sechs Kranichbrutpaare im Günnemoor.
Auf dem Foto oben sind zwei Jung- und ein Elternvogel zu sehen.
Text: Heiko Ilchmann
Fotos: Heiko Ilchmann und Nicole Dekker
Am Sonnabend, den
26. Oktober 2024
bieten wir von
10 bis 13 Uhr
auf unserer Streuobstwiese am Alten Rathaus in Hambergen allen Interessierten unser Obst zum selbst pflücken an.
Unter fachkundiger Führung erleben wir den Einflug der Kraniche von den Nahrungsplätzen, den umliegenden abgeernteten Ackerflächen zu den Schlafplätzen im Günnemoor. Dort sind sie im knietiefen Wasser vor Feinden, wie z. B. dem Fuchs, sicher.
Der Termin der Exkursion ist
Sonntag, der 20.10. 2024 um 17:00h.
Treffpunkt ist das Denkmal in Verlüssmoorer Straße in Höhe der Hausnummer 24, dem Hofladen Lütjen.
Wetterfeste Kleidung ist angebracht, da wir an der ungeschützten Moorkante die Kraniche beobachten. Wer hat, sollte ein Fernglas mitbringen. Dann ist die ganze Dimension intensiver wahrzunehmen. Eine Anmeldung bei Heiko Ilchmann ist wünschenswert unter Tel.: 04793 3782.
Text: Heiko Ilchmann
Am Samstag den 12. Oktober 2024 wollen wir ab 10:00 Uhr gemeinsam mit dem BUND Bremen die Sandgrube am Bremer Berg entkusseln.
Der Zugang erfolgt über die Parkbucht an der B74, Wallhöfener Straße, Wallhöfen, ortsauswärts Richtung Hambergen.
Wer dabei sein und mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen.
Beim Tag der Maus an der Mühle hat sich Lübberstedt richtig ins Zeug gelegt. Es gab Malen, Basteln und Schminken, von der Lübberstedter Streuobstwiese frisch gepressten, selbst hergestellten Apfelsaft, Mühlenführungen, alte Geräten und Landmaschinen zu bestaunen. Die Freiwillige Feuerwehr präsentierte sich mit dem Feuerwehrauto. Auch Live-Musik wurde angeboten.
Auch der NABU Hambergen war vertreten.
Heiko, Manfred und Nicole haben mit Kindern Bäume gepflanzt. Junge Ahorn-, Birken- und Eichenbäumchen wurden in liebvoll gestaltete Tontöpfe gepflanzt. Auch Kastanien und Eicheln sowie Hasel konnte eingetopft werden. (Danke an die Pflanzen- und Saatenspender!) Die Kinder konnten ihr Bäumchen dann mit nach Hause nehmen, um es dort im kommenden Frühjahr in den Garten "auszuwildern" und das Wachstum zu beobachten. Außerdem gab es Regenwürmer zu beobachten.
Es war eine tolle Aktion.
Als "neue" Nachbarn in der Alten Schule Ströhe konnten wir vom NABU Hambergen es uns natürlich nicht nehmen lassen, bei den Handwerkertagen auf der malerischen Museumsanlage Ströhe mit einem Stand teilzunehmen.
Bei strahlendem Sonnenschein gab es Honig von Gerd Blumes Bienen von unserer Streuobstwiese, Tassen, Bücher, Bilder, Poster und Postkarten mit Motiven vom Teufelsmoor, Informationsmaterialien und vor allem viele tolle Gespräche.
Foto: Gerd Blume
Bei hochsommerlichen Temperaturen erwanderten rund 15 Personen unter Führung von Manfred Kück das Springmoor. Neben der abklingenden Heideblüte und interessanter Landschaftsgeschichte gab es Allerlei zu bestaunen. So erzählte Jürgen Röper von den moorspezifischen Pflanzen und welche Bedeutung sie für die Insektenwelt, insbesondere für die Falter und deren Raupen haben. Heiko Ilchmann zeigte den Wanderern die Vogelwelt und erheiterte mit dem Imitieren von Vogelrufen, wie dem des Ziegenmelkers. Zum Abschluss und bei dem wirklich sehr heißen Wetter war das kühle Getränk und leckere Essen in der Cafeteria der Golfanlage hochverdient.
Der NABU Hambergen lädt ein zur Tauschbörse für Gartenpflanzen und Saatgut am
21. September 2024 von 10 bis 13 Uhr
auf der
Streuobstwiese am Alten Rathaus Hambergen.
Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu. Die Tage werden kürzer. In den Gärten und auf Balkonen leuchten die Früchte und zeugen von der unermüdlichen Arbeit der Bestäuberinsekten und GärtnerInnen der vergangenen Monate. Auf den Wiesen duftet noch das frische Heu mit einem letzten Sommergruß.
Wer sich auch im nächsten Jahr wieder an dieser Schönheit erfreuen und seinen Garten oder Balkon mit zum Beispiel heimischen Zier- und Nutzpflanzen naturnah und bienenfreundlich gestalten möchte oder solche Pflanzen oder Saatgut abzugeben hat, ist bei unserer Tauschbörse genau richtig.
Auf der Streuobstwiese des NABU Hambergen hinter dem Alten Rathaus Hambergen besteht die Möglichkeit, seine Pflanzen, Stauden, Samen und Ähnliches zu tauschen oder zu verschenken. Auch Anfänger sind willkommen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebrachte Pflanzen sollten eingetopft und beschriftet sein. Auch wer keine Pflanzen zum Mitbringen hat, kann etwas aus dem Angebot mitnehmen. Zudem gibt es Informationsmaterial zum naturnahen Gärtnern und spannenden Austausch. Ablagefläche ist eingeschränkt vorhanden. Weitere Informationen per E-Mail unter [email protected] oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter unter 04794 445 4431.
Foto: Nicole Dekker
Der NABU Hambergen lädt herzlich zu einem interessanten Naturerlebnis ein. Diese Wanderung zwischen Moor und Geest führt durch das Springmoor. Die Besenheide steht in voller Blüte, die Geesthügel bieten einen atemberaubenden Ausblick.
Die Wanderung startet und endet an der Anlage des Golfclubs Worpswede e.V. in Giehlermühlen. Der Club wirbt damit, dass der Platz inmitten traumhafter Natur errichtet wurde. Dort hat man im Anschluss Gelegenheit, eine Erfrischung zu sich zu nehmen.
Wir treffen uns am
6. September 2024 um 16 Uhr
am Parkplatz des Golfclubs Worpswede e.V.
(Paddewischer Weg 2, 27729 Vollersode).
Voraussichtliches Ende: ca. 18:30 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen. Wanderschuhe und lange Hose werden empfohlen.
Text und Fotos: Manfred Kück
Im Juli findet kein NABU Treff statt. Ab August geht es weiter:
Freitag, den 2. August 2024, 21:15 Uhr:
Nachtfaltererfassung im Heilsmoor
Treffpunkt Wasserwerk in Wallhöfen, Dauer ca. 3 Stunden
Dienstag, den 20. August 2023 19:30 Uhr:
NABU-Treff in der ehemaligen Gaststätte von Rönn
Wesermünder Straße 8, 27729 Hambergen
Auch in diesem Jahr führt Jürgen Röper eine Nachtfaltererfassung im Heilsmoor durch am
Freitag, den 2. August 2024
um 21:15 Uhr,
Wasserwerk Wallhöfen
zu der wir herzlich einladen. Da die maximale Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Treffpunkt ist das Wasserwerk in Wallhöfen. Die Veranstaltung dauert ca. 3 Stunden. Anmeldung bitte bei Jürgen Röper, Telefon: 04793 4322189, E-Mail: [email protected].
Das Bild zeigt einen Labkrautschwärmer (Hyles gallium).
Leider muss die Exkursion witterungsbedingt ausfallen!
Auch in diesem Jahr führt Jürgen Röper eine Tagfalterexkursion im Heilsmoor durch am
Sonntag, den 30. Juni 2024
um 13:00 Uhr,
Wasserwerk Wallhöfen
zu der wir herzlich einladen. Treffpunkt ist das Wasserwerk in Wallhöfen. Für Rückfragen steht Jürgen Röper, Telefon: 04793 4322189, E-Mail: [email protected] zur Verfügung.
Neun junge Leute vom NAJU Hamburg besuchten uns und halfen bei den sehr aufwändigen Pflegemaßnahmen auf der Streuobstwiese. Der Vormittag war von Folkert, Kalli, Gerold und Nicole richtig gut vorbereitet. Beim anschließenden zweiten Frühstück merkte Kalli an: "Wir haben zusammen viel geschafft. Das hätte ich nicht erwartet." Das ist ein starkes norddeutsches Kompliment.
Am Nachmittag ging es dann ins Moor. Heiko und Manfred führten die Gruppe ins Hamberger Moor. Ringelnatter, Moosjungfer, Hochmoormosaikjungfer, Sonnentau, Torfmoose, Moorfrosch, Wollgras und vieles mehr fand man am Weg. Am Ende des Tages gab es dann noch einen erfrischenden Regenguss. Paula Münster von der NAJU Hamburg: "Das war ein anstrengender und toller Tag!" Sie dankte dem NABU und erhielt zum Abschied ein Geschenk für die Gruppe.
Text und Fotos: Manfred Kück
Dass der geplante, an Größenwahn grenzende Ausbau der B74 längst nicht mehr die Bewohner Scharmbeckstotels entlasten soll, hat sich herumgesprochen. Am 6. Juni 2024 traf sich ein Planungsgremium im Hamme Forum Ritterhude und wurde von Gegnern der Schnellstraße mit Spruchbändern und Transparenten empfangen. Der NABU Hambergen hat sich der Initiative gegen den Ausbau der Straße angeschlossen. Wir plädieren dafür, die Belastungen der Anwohner anders auszugleichen und nicht noch mehr schützenswerte Moorflächen und Bauernland zu versiegeln.
Text und Foto: Manfred Kück
Seit einiger Zeit arbeitet die Kirchengemeinde ab und an mit dem NABU Hambergen zusammen. Zuletzt unterstützte der NABU die Neugestaltung des wunderschön gelegenen und großzügigen Kirchengeländes. Wir lieferten Vogelkästen und halfen beim Freischneiden der Neuanpflanzungen. Gerne nahmen wir das Angebot an, beim sehr gut besuchten Kirchenfest einen Stand zu besetzen. Honig, Nisthilfen, Becher mit Vogelmotiven und Informaterial waren unter anderem im Angebot. Heiko und Manfred führten viele interessante Gespräche und nahmen weitere Bestellungen für Nisthilfen auf. Beim Gottesdienst wurde die gute Zusammenarbeit von Kirche und NABU erwähnt.
Text und Foto: Manfred Kück
Unter der kompetenten Führung von Forstamtsrat a.D. Dieter Röhnisch wanderte ein zehnköpfige Gruppe durch hüfthohes Grün in Richtung Billerbeck. Halt machte man an sehr interessanten Stellen: Habitatbäume, meandrierender Bachlauf mit Eisvögeln. Röhnisch lobte die Wiederaufforstung einer Schneise, die einst für Hochspannungsleitung gezogen wurde und schilderte die mühsame Arbeit, einige hundert Meter Bachlauf zu renaturieren. Einige Anlieger möchten einen tiefen langen Graben erhalten und das Regenwasser schnell ableiten, obwohl durch den Klimawandel schon teilweise Wasserarmut herrscht. Beköstigt wurde die Gruppe von Hannelore Timm-Röhnisch. Der NABU Hambergen unterstützt die Vorschläge von Dieter Röhnisch.
Text und Foto: Manfred Kück
Die Rundwanderung mit anschließender Erfrischung hätte mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer verdient. Immer wieder machte die Gruppe bei bestem Wetter Halt und staunte über den Ausblick und die Vielfalt an Tieren und Pflanzen an den Feldwegen. Alle Handlungen, die solche Wege aufwerten, wurden begrüßt. Besonders dankbar ist man der Gemeinde Vollersode, die das Programm zur Wiederbelebung alter Feldwege umfassend unterstützt.
Text und Foto: Manfred Kück