Bei strahlendem Sonnenschein führte Heiko Ilchmann mit dem Fahrrad durch das Günnemoor, das nicht nur bei Kranichen äußerst beliebt ist und einen der größten Kranichrastplätze unserer Region darstellt (nach Rastzahlen). Auch Wildgänse, Gelbspötter, Zilpzalp, Kuckuck und viele andere fühlen sich hier wohl.
Es gibt unter anderem das für Moore typische und notwendige Torfmoos, Gagel, Heide und Wollgras, aber auch Birken und Kiefern.
Das Günnemoor liegt im Teufelsmoor zwischen den Ortschaften Verlüßmoor und Teufelsmoor. Fast 100 Jahre lang wurde hier Torf abgebaut. Die Spuren des industriellen Abbaus sind noch heute sichtbar. Seit 2014 darf hier kein Torf mehr abgebaut werden. Das Gelände wurde wiedervernässt und ist Gegenstand weiterer Restaurierungsmaßnahmen. Es befindet sich zwar größtenteils im Privatbesitz. Ein Wanderweg, der zum Schutz der Kraniche und Wildgänse nur zwischen Juni und September geöffnet ist, erlaubt aber jedem Naturinteressierten im Sommer einen Blick auf dieses schöne Gebiet zu werfen.
Nach der Tour hatten sich die Radfahrerinnen eine Stärkung in der Teufelsmoorschleuse an der Hamme redlich verdient. Wer wollte, konnte sich noch ein NABU Hambergen Veranstaltungsprogramm mitnehmen. Eine Teilnahme an unserer nächsten geführten Fahrradtour "Natur- und Kulturschätze in der Samtgemeinde Hambergen" am 4. Juli 2025 ab 16:00 Uhr (Treffpunkt: Kirche Hambergen) wurde verabredet.
Fotos: Nicole Dekker












